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Vom 24.-
Die beiden Spots, die ich mir ausgesucht hatte waren gut präpariert. Zum einen war da ein überhängender Baum mit einer Wassertiefe von 3,5m den ich schon 10 Tage zu vor mit Schokolade Minze Boilies bestückte und zum anderen eine Schilfkante an einer sich Unterwasser fortsetzenden Landzunge bis etwa 2m, die ich mit Fisch-
Ich kam am Freitagvormittag an und konnte bei herrlichem Sonnenschein das Camp aufbauen und die Montagen per Boot am Spot ablegen. Das Wetter schien doch stabiler zu sein als gedacht.....
Ronny und mein Bruder kamen noch zu Besuch und so verbrachten wir den Abend gemeinsam in lustiger Runde, jedoch ohne Biss.
Gegen 23 Uhr war ich dann wieder allein und legte mich ins Bett, da ich früh aufstehen wollte um ggf noch ein paar Veränderungen vorzunehmen.
Exakt um 0:00Uhr wurde ich dann per Dauerton meines Bissanzeigers geweckt und konnte den Ersten Anschlag setzen. Schon etwa 5 Minuten später kescherte ich nach einem eher unspektakulärem Drill den viel kleiner geschätzten Fisch, der sich als 33Pfündiger Spiegler entpuppen sollte. Ein richtiger Bulle mit 95cm, der keinen fetten Bauch hatte sondern eher insgesamt wuchtig wirkte.
Hervorragend, schon in der ersten Nacht konnte ich also mit dem ersten Fisch mein bis dato offenes Ziel erreichen. Ich beköderte einen neuen Schoko-
Mittlerweile hatte es angefangen leicht zu Regnen, was mir aber dank des Adrenalins gar nicht aufgefallen war. Egal, glücklich ging ich etwa gegen 1 Uhr wieder ins Bett und war gespannt was da noch kommen sollte.
Nächster Stopp -
Erneut weckt mich ein Dauerton meiner Schoko-
Langsam beginne ich zu überlegen, die andere Rute ebenfalls auf Schoko-
Es ist mittlerweile Samstag und der Regen hat sich verstärkt, der Boden ist mittlerweile matschig und ich beschließe den Tag im Zelt mit Schlafen, Essen und "strategischem Gedankengut" zu verbringen.
Zum Glück kam mein Bruder dann noch zum Frühstück und brachte Brötchen und Eier mit -
Die Beißzeiten liegen zwar überwiegend in der Nacht und dem frühen Morgen, jedoch kommt es hin und wieder vor, dass sich auch am Nachmittag, quasi zur Kaffeezeit ein Fisch an den Platz verirrt.
So sollte es dann auch kommen und ich konnte den bis dahin kleinsten Fisch der Session fangen, einen Satzkarpfen von etwa 50cm aber 9 Pfund. Ein Fisch mit der Form einer Bratpfanne... wachse...wachse...!
Das Wetter wurde schlechter und schlechter, es regnete mittlerweile in strömen und ohne unterlass.
Ich hatte noch Hoffnung in der Nacht zum Sonntag die ein oder andere Aktion zu bekommen, hätte es aber verstanden, wenn wegen des starken Wettereinbruchs die Fische keine Lust mehr auf Boilies gehabt hätten.
So war es aber nicht. Ich bekam in der Nacht noch 2 weitere Bisse, konnte aber keinen weiteren Fisch landen, der eine verabschiedete sich direkt nach dem Anhieb und der andere flüchtete ins Unterholz, wo er sich vom Haken befreien konnte. Ich dachte noch eine Weile ich würde einen Fisch drillen und wunderte mich nur über die geringe Gegenwehr, deshalb schaute ich nicht schlecht, als ich einen etwa 3m langen Ast im Schein der Stirnlampe erkennen konnte.
Alles in allem also ein Wochenende mit viel Regen, guter Fischaktivität und einem erreichten Ziel, was will man mehr?!
P.S. Alle Aktionen an diesem Wochenende kamen übrigens ausschließlich auf Schoko-
Stefan
