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Vom 10.-

Nachdem das Camp aufgebaut war begannen wir etwa 16 Uhr mit dem Ausbringen der Ruten, um dann zum gemütlichen Teil des Angelns überzugehen. Ein benachbarter Angler kam vorbei und wir hielten das ein oder andere Schwätzchen, als plötzlich meine Rute mit der Maiskette abging. Ich nahm sofort Kontakt auf, konnte jedoch nicht verhindern, dass der Fisch ins Kraut flüchtete, so dass ich nicht wirklich einschätzen konnte, um was für einen Gegner es sich handeln würde. Im Kescher stellte sich dann schnell heraus, dass ich soeben meine erste Schleie gefangen hatte. Noch nie habe ich gezielt versucht eine tinca zu fangen und auch als "Beifang" war es mit bisher nicht vergönnt eine zu erwischen.Schnell wurden von dem wunderchönen 45cm Fisch ein paar schöne Bilder geschossen, um ihn dann wieder in sein Element zu entlassen.

Im Verlauf des Abend konnte Ronny noch einen Brassen fangen und dann wurde es langsam ruhig, aber das kannten wir ja bereits, schließlich fangen wir 90% aller Fische morgens zwischen 04:00 und 09:00 Uhr, der Rest ist Camping...Wie versprochen kam es dann auch so, dass wir am nächsten Morgen ein paar Bisse bekamen. der erste Fisch biss 04:30 Uhr und stellte sich wenig später als 9 Pfündiger Satzkarpfen heraus. Nur ein halbe stunde soäter lief die selbe Rute wieder ab,leider konnte ich diesen etwas besseren Fisch nicht landen, er schlitzte nur etwa 2 Meter vor dem Kescher aus und verpasste Ronny bei dieser Aktion beinahe ein Piercing.06:30 Uhr dann der 3. Biss, diesmal auf einen andere rute. Der 70cm lange und 18 Pfund schwere Spielgler konnte sicher gelandet werden und wir bekamen ein paar schöne Bilder in der aufgehenden Sonne.


Der Samstag begann für uns recht früh und so hatten wir einen langen Tag vor uns.Im Verlauf des Vormttags versuchte Ronny sich in seiner alten Leidenschaft, dem Stippangeln.Er konnte bösen Zungen eindrucksvoll widerlegen, dass sich "nicht mal ne kleene Plötze fangen lässt".Schon nach kurzer Zeit war der Setzkescher mit unzähligen kleinen Rotaugen gefüllt....

Am Nachmittag kam dann noch meine Freundin,Nicole, zu Besuch. Wie das so ist, füttern Frauen gern Schwäne und alles andere, was ihnen die Chance dazu gibt, worüber ich aber nicht sonderlich traurig war, denn die jungen Schwäne boten wirklich niedliche Fotomotive. So bekam dann also jeder was er wollte, die Schwäne bekamen Brot, Nicole bekam Entertainment und ich, ich bekam das worauf ich immer scharf bin, schöne Fotos...Im Verlauf des Tages fing Ronny immer mal wieder einen Brassen, so dass er relativ häufig ins Boot musste um die Montagen neu auszubringen.Irgendwie komisch, während ich bereits 4 Karpfenbisse hatte, von denen ich aber leider nur 2 verwerten konnte, fing Ronny gleich 4 Brassen mit einer Chancenverwertung von 100% -


Mittlerweile war auch der Samstag vorbei und wir hatten nach ausgiebigem Grillzeug-
Alles in allem ein recht erfolgreiches Angeln, konnten wir doch 5 Karpfenbisse verzeichenen, von denen wir 3 verwandelten. Insgesamt fingen wir 5 Brassen und nicht zu vergessen auch noch meine erste Schleie.Dass es nicht die ganz großen Fische gewesen sind, ist zwar schade, aber das kann man sich ja nur selten aussuchen, zumindest ist das Selbstbewusstsein erst mal wieder gestärkt für die nächsten Sessions und die werden sicher nicht lange auf sich warten lassen...
Stefan

