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Als ich Zuhause angekommen war habe ich erst mal Ronny kontaktiert um abzusprechen, ob wir bei dem miesen Wetter überhaupt rausfahren sollten, da aber grad ein kleiner Lichtblick am Himmel zu sehen war entschlossen wir uns dann doch rauszufahren.
So bauten wir also am Donnerstag Nachmittag das ganze Geraffel wieder auf und brachten die Ruten raus in der Hoffnung bei dem sich scheinbar bessernden Wetter den einen oder anderen Fisch zu bekomen.
Am ersten Abend konnte Ronny, der angehende Brassenkönig, dann wieder einen seiner geliebten Zielfische fangen, einen schönen Brassen..grins -
Doch der Brassenbiss lies uns zuversichtlich nach vorn schauen und so gingen wir dann optimistisch ins Bett um am nächsten Morgen vollkommen ausgeschlafen wachzuwerden und festzustellen, dass doch nichts ging.
Am Freitag kam dann Dirk noch zu uns, der bis zum Sonntag bleiben wollte und seine Ruten etwas abseits ablegte, was soll man sagen, Dirk bekam 3 Bisse und konnte einen Fisch mit 23 Pfund landen, der damit seinen PB auf über 20 Pfund anhebt -
Dirk brachte auch seine neu erworbene Unterwasserkamera mit, mit der wir ein wenig rumspielten. Wir legten vor der eigenen Schilfkante einen kleinen Futterplatz an und positionierten die Kamera direkt davor, zeitweilig konnten wir bis zu 3 Schleien beobachten, wie sie sich an dem eingebrachten Futter zu schaffen machten, ganz großes Kino und besser als jeder Ballerfilm. Wir saßen zu dritt vor dem Monitor und beobachteten stundenlang das geschehen auf dem Futterplatz, wirklich toll so ein Ding und ein nützlicher Zeitvertreib....
Leider begann es Samstag wieder stark zu regnen, mit stark meine ich eher sehr stark, zu deutsch: es schüttete wie aus Eimern. Zeltgammeln war angesagt. Fischaktivitäten konnten wir keine mehr verzeichen und ehrlich gesagt saßen wir nur noch unsere Zeit bis Sonntagmorgen ab in der Hoffnung einigermaßen bei trockenem Wetter einpacken zu können, falsch gehofft! Auch Sonntag regnete es noch immer in strömen und so wurde das abbauen zu einem Schlammfest, beste Vorraussetzungen für schlechte Laune meinerseits....
Sonntag Mittag konnte ich dann das ganze nasse "Gelumpe" in unserem Trockenraum, zum Leidwesen meiner Mitmieter, erneut aufbauen um es erstmal gründlich zu reinigen und trocken einzupacken. Was für eine harte Woche, zwar wurden Fische gefangen, aber die Umstände waren wirklich so schlecht, wie ich sie beim Angeln noch nie erlebt hatte, hoffentlich wird die nächste Session einfach nur schönes Karpfenangeln....
Stefan



